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Zweite feiert Kantersieg - Klare Niederlage für die Erste

FDie Saison neigt sich allmählich dem Ende zu, doch noch müssen unsere Teams ran. Bei bestem Fußballwetter gab es die unterschiedlichsten Ergebnisse.

Für unsere Erste stand eine der weitesten Auswärtsfahrten in dieser Saison an. Rund eine Stunde brauchte die Mannschaft in Richtung Wermelskirchen, wo der Tabellennachbar wartete. Stark dezimiert trat der TUSEM an, doch zu Beginn sah es noch ganz ordentlich aus. In der Abwehr brannte nicht viel an, nach vorne hin fehlte allerdings auch der letzte Zug zum Tor. Wermelskirchen blieb immer wieder mal gefährlich und lauerte auf seine Chancen. Eine davon nutzten die Gastgeber dann auch. Ein schnell ausgeführter Freistoß überrumpelte unsere Abwehr und so war es ein Leichtes für den SV, das 1:0 zu erzielen. In der Folge kam auch der TUSEM zu Möglichkeiten, diese blieben  aber ungenutzt. In der Pause sprach Trainer Mike Sauer einige Kleinigkeiten an, die es zu verbessern galt. Aber die Hausherren hatten ebenfalls einen Matchplan und der ging auf. Nach einem missglückten Klärungsversuch in der TUSEM-Hintermannschaft stand ein Wermelskirchener völlig frei und netzte zum 2:0 ein. Damit schien eine Vorentscheidung gefallen, doch noch einmal hatten die Essener die Chance zum Anschluss. Nach einem Foul an Marvin Weeske gab es Elfmeter. Doch Raoul Reiß scheiterte am gegnerischen Torhüter. Es lief nicht mehr viel zusammen beim TUSEM, beim SV Wermelskirchen hingegen schon. Immer wieder zogen die Gastgeber das Tempo an und kamen somit schnell vor unser Tor. Zwiemal noch legten sie nach, das 4:0 war letztendlich auch der verdiente Endstand. 

 

Al-Arz Libanon II. - TUSEM Essen II. 0:14 (0:6).

Liebe Freunde des schmalspurigen Breitensports,

wenn aus Torschlusspanik Torschusspanik wird, hat eure Lieblingsmannschaft die Finger im Spiel. Der Tusem II arrangiert Veranstaltungen aller Art – Flash Mobs, Bar Mitzvahs, Tupperwarenparties – aber ein waschechtes Schützenfest wie am jüngsten Sonntag gab es schon lang nicht mehr.

Bevor wir uns dem neusten Kapitel im Ratgeber 'Kreisliga für Dummies' widmen, sind wir euch noch ein paar Impression der vorletzten Partie gegen die Frohnhausener Kätzchen schuldig. Dem Tabellenzweiten begegneten wir mit gehörig Selbstvertrauen, nur der Weg zum Tor gestaltete sich komplizierter als der Weg durchs Treppenhaus eines M.C. Escher Gemäldes. Als dann noch gelernter Sprücheklopfer und Mittelfeldschaltzentrale Miarka verletzt das Feld räumen musste (GUTE BESSERUNG!), geriet plötzlich in Vergessenheit, wie man Einwürfe verteidigt, wenn Einwürfe mit der Fliehkraft eines Katapults im Strafraum aufschlagen. So ging die Begegnung mit 0:1 verloren, aber was soll's, Schwamm nehmen und drüber damit.

Nun zu den gestrigen Festivitäten. Wissenschaftler sind sich einig: Die Fußballspielwiese an der Bäuminghausstraße liegt in einer anderen Klimazone als der Rest von Deutschland. Subtropisch könnte man sagen. Wie während allen dortigen Stippvisiten zuvor flimmerte die Luft und manch ein Akteur im Tusem-Dress lief deswegen sogar in der „No-Sleeves“-Variante unserer Trikot Kollektion auf (siehe Foto). Die Ärmel hochgekrempelt wurde auch spielerisch. In der 11. Minute hieß es zum ersten Mal Sesam öffne dich und es blieb bis zum Abpfiff offen stehen. Wir erspielten uns Chancen im Sekundentakt, tändelten und vertändelten nach Belieben. Halbzeitstand: 6:0.

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Die Zweite Stelle auf der Anzeigetafel musste rausgekramt werden. Justins Opa bemerkte richtig, nachdem sein Lieblingsenkel zum vierten Mal traf, es früher nicht so einfach gehabt zu haben. Team Studentenwohnheim, Trainersöhne, angehende Physios – jeder durfte mal knipsen. Es wurden so viele Schützen für das Fest gebraucht, dass wir sogar outsourcen mussten. Das übernahm der Vladi aus der dritten Mannschaft mit zwei eigenen Treffern. Am Ende stand ein Resultat von historischem Ausmaß: 14:0. Der. Absolute. Wahnsinn.

Zuletzt möchten wir noch Spieler würdigen, die sich nicht in der kilometerlangen Torschützenliste eintragen konnten, aber auf ihre eigene Art zum Ergebnis beitrugen.

Opa – brillierte im Remake des Klassikers „Nacht von Belgrad“ und erhielt für seine Rolle als Uli Hoeneß eine Bambi Nominierung

Tiede – verschoss beim Warmschießen, konnte den Ball aber nach großangelegter Suchaktion mit Helikoptern und Spürhunden wiederfinden

Schmidt – ließ gut für den Torwart durch

Bis zum nächsten Mal!

 

Adler Union Frintrop - TUSEM Frauen 3:5 (2:1)

Bereits zum zweiten Mal in Folge gab es beim Spiel unserer Frauen ein Spektakel zu sehen. Im Derby bei Adler Union Frintrop ging es von Beginn an zur Sache. Nach einer knappen Viertelstunde brachte Lisa-Marie Mielke den TUSEM in Führung, doch noch vor der Halbzeit drehten die Frintroperinnen das Ergebnis zu ihren Gunsten. Mit einem Rückstand ging es für unsere Frauen also in die zweite Spielhälfte, doch das machte ihnen offenbar nicht viel aus. Denn innerhalb von zwei Minuten waren sowohl Mielke, als auch Silvia Mrotzek für den TUSEM zur Stelle und ließen das Ergebnis wieder kippen. War damit schon eine Entscheidung gefallen? Nein. Denn die Gastgeberinnen schlugen prompt wieder zu, kamen durch einen verwandelten Strafstoß zum erneuten Ausgleich. Der TUSEM blieb aber bestimmend und erspielte sich einige Chancen. Das sollte sich auch auszahlen, denn Maren van den Berg war erneut für die Gäste erfolgreich. Das 4:3 hielt erst einmal Bestand, der TUSEM kam dem Auswärtssieg immer näher. Spätestens, als Silvia Mrotzek in der 90. Minute das 5:3 nachlegte, war dann auch die Entscheidung gefallen. Unsere Frauen feierten den Derbysieg und brachten die drei Punkte mit zum Fibelweg.

Erste gewinnt Nachholspiel - Zweite und Frauen unterliegen

DSC 6450Diesmal gab es für unsere Seniorenteams nicht allzu viel zu jubeln. Aus drei Partien sprang nur ein Sieg heraus - und auch der war hart umkämpft.

Für unsere Erste ging es zum Auswärtsspiel nach Wuppertal. Zum zweiten Mal binnen zehn Tagen zur gleichen Anlage, denn die Begegnung mit dem TSV Union Wuppertal musste zuvor wegen des Gewitters abgebrochen werden. So kam der TUSEM-Tross also zum Nachholspiel, diesmal bei bestem Fußballwetter. Die Gäste legten gut los, versuchten das Spiel direkt unter Kontrolle zu bekommen. Allerdings lauerten die Hausherren immer wieder auf Konter und die spielten sie meist sehr schnell aus. Das erste Tor schoss dennoch unsere Erste. Nach einer Ecke von der rechten Seite kam der Ball auf Umwegen zu Tobias Emler, der aus dem Rückraum abschloss und das 1:0 für den TUSEM besorgte (15.). In der Folge blieb der Abstiegskandidat aus Wuppertal aber mutig und drängte auf den Ausgleich. Die Essener Abwehr hatte gut zu tun, unter anderem klärte Sanjay Bhandari auf der Linie. Noch vor der Pause erhöhte der TUSEM. Ein schöner Angriff über die linke Seite, Flanke in die Mitte, Daniel Hußmann köpft ein zum 2:0. 
Nach der Pause sollte es aber nochmal spannend werden. Der TUSEM verpasste es nachzulegen und ließ die Wuppertaler somit wieder ins Spiel kommen. Das wurde auch prompt bestraft: Nach einem etwas zu kurz geratenen Abspiel unseres Torwarts spritzten die Unioner dazwischen und verkürzten auf 1:2. Doch damit nicht genug: Wenige Minuten vor Schluss gelang tatsächlich noch der Ausgleich, nachdem ein Wuppertaler in abseitsverdächtiger Position gestartet war und letztendlich ganz frei vor Torwart Nils Engelberg einschieben konnte. Die Partie schien damit entschieden, doch der TUSEM legte noch einmal nach. Raoul Reiß umkurvte den gegnerischen Keeper geschickt und schob dann ins leere Tor ein. 3:2 für den TUSEM (90.+1.)! Somit konnte die Mannschaft von Trainer Mike Sauer doch noch die drei Punkte im Nachholspiel einsammeln.

 

TUSEM II. - VfB Frohnhausen II. 0:1 (0:0)

Für unsere Zweite stand am Fibelweg eine schwierige Aufgabe an. Es ging gegen den Tabellenzweiten und Aufstiegskandidaten VfB Frohnhausen II, der mit einem Sieg dem Aufstieg ein großes Stück näher kommen würde. Der TUSEM wollte aber dagegen halten und dem Favoriten ein Bein stellen. In der ersten Halbzeit hielt die Mannschaft von Trainer Frank Schienbein und Simon Höller gut mit, hätte sogar selbst in Führung gehen können. Allerdings blieb es zur Pause beim 0:0, das Spannung für den zweiten Durchgang versprach. Lange blieb es beim 0:0, Kleinigkeiten würden diese Partie nun also entscheiden. Und tatsächlich waren es die Gäste von der Raumerstraße, die dann im entscheidenden Moment zuschlugen. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende kamen die Frohnhauser zum 1:0, also zum Tor des Tages. Denn dabei blieb es letztendlich

 

TUSEM Frauen - Rot-Weiss Essen 3:4 (2:1)

Die Zuschauer am Fibelweg bekamen beim Heimspiel unserer Frauen gegen Rot-Weiss Essen eine ganze Menge geboten. In der ersten Halbzeit gab der TUSEM den Ton an und vor allem eine Spielerin machte auf sich aufmerksam: Lisa-Marie Mielke. Die Angreiferin traf gleich doppelt und brachte den TUSEM somit in Führung. Allerdings schafften die Gäste noch vor der Pause den Anschlusstreffer, der die Partie wieder spannend machte. Und tatsächlich sollte dieses Tor Schwung geben. Denn im zweiten Durchgang dauerte es nur zwei Minuten, bis sogar der Ausgleich fiel. Der TUSEM erholte sich schnell von dem Schock und ging nur vier Minuten später durch Silvia Mrotzek wieder in Führung. Rot-Weiss Essen bewies jedoch Moral. Binnen zehn Minuten drehten die Gäste das Ergebnis zu ihren Gunsten und diesmal hatte der TUSEM keine Antwort mehr parat. RWE gewann mit 4:3 und schnappte sich somit die drei Punkte.

Spielabbruch bei der Ersten - Zweite unterliegt Spitzenreiter

tusemronsdorfFür unsere Seniorenteams verlief der vergangene Sonntag - genauso wie das Wetter - durchwachsen. Ergebnistechnisch war alles dabei.

Unsere Erste wollte im Auswärtsspiel beim TSV Union Wuppertal die vergangenen beiden Niederlagen vergessen machen und endlich wieder einen Sieg bejubeln. Zunächst musste der TUSEM aber einen Rückschlag hinnehmen, denn die Wuppertaler gingen in Führung. Die Antwort kam jedoch schnell, denn Lukas Schild traf wenige Minuten später zum Ausgleich. Dann aber zog ein Gewitter über Wuppertal auf und der Schiedsrichter unterbrach die Partie. 45 Minuten lang blieben Spieler, Trainer und Zuschauer im Ungewissen, wie es weitergehen würde. Weil sich am Himmel nicht wesentlich viel veränderte, entschied sich der Schiedsrichter dazu die Partie abzubrechen. Bis dahin war eine halbe Stunde gespielt und so muss die Begegnung wiederholt werden. Mit hängenen Köpfen ging es für unsere Jungs wieder nach Hause. Das Nachholspiel findet am 1. Mai um 14 Uhr an gleicher Stelle statt.

TUSEM II. - NK Croatia 1:4 (0:2)

Liebe Freunde der Halbzeitansprache mit Bildungsauftrag,

sie lebt im Mittelmeer, gehört zu den Krustentieren und erfreut sich bei Feinschmeckern als auch im Wortschatz von Amateurfußballern großer Beliebtheit: Die Languste.

Aber eins nach dem anderen.

Am vergangenen Sonntag begrüßten wir NK Croatia zu ihrem Gastauftritt am Fibelweg. Croatia war seit 16 Spielen ungeschlagen mit einem Torverhältnis von 108:19. Der Tusem hatte schon mal 10 Stauderdeckel in einer Kiste und ist vom Sternzeichen Waage (20.10.1926). In anderen Worten ein Duell auf Augenhöhe.

Bei herrlicher Luftfeuchtigkeit ging es von der ersten Minute an heiß her. Die Gäste fuhren unserem Spielaufbau in die Parade und wir konterten Ballverluste mit, wie sagt man, „Zweikämpfen“. Das sah der Schiedsrichter gar nicht gerne und ahndete sie mit Freistößen für den Gegner. Als die ruhenden Bälle zu hohen Bällen wurden, fiel dem Tusem die Verteidigung gegen die langen Gräten von Croatia schwer. So segelte in der 20sten eine gefährliche Languste in unseren Strafraum. Keiner konnte sie mehr aufhalten. 0:1. Der Tusem mühte sich eigene Langusten zu produzieren, aber es blieb bei Stückwerk. Dafür wieder die Gäste. 37. Minute feine Languste in die Schnittstelle der Abwehr – 0:2. Mit dem Rückstand von zwei Meeresfrüchten zu Null ging es in die Pause.

„Das schmeckt mir nicht“, sagte unser Trainer über die erste Hälfte. „Wir müssen mutiger spielen, dann kommen wir zu unseren Langusten.“

In Durchgang Zwei zeigten wir uns hungriger. Doch dann das nächste Fiasko. Der gerade erst eingewechselte Decker landete nach einem Luftduell um eine Languste unglücklich auf dem Arm und musste mit TüTaTa abgeholt werden. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche!

Der Ball rollte wieder. Gefälliger spielten wir auf, aber immer wenn wir uns einer Languste näherten, war noch ein Fuß dazwischen. Dafür nutzte Croatia unser Aufrücken aus. Sie sackten zwei schnelle Langusten ein. 0:4. Ein schwarzer Tag für den Tusem. Selbst die Stammgäste zeigten sich brüskiert. „Zu meiner Zeit waren die Langusten viel größer und zarter“ konstatierte Opa Behrendt, „und hart arbeiten mussten wir dafür. Heutzutage werden euch die Langusten ja in den Schoß gelegt!“ Das motivierte uns nochmal. Wir warfen nochmal das Netz aus. Nach einer schön herausgespielten Languste, konnte der gegnerische Keeper gerade so parieren und Durel nutzte den Abpraller und versenkte die abgestaubte Languste in die Maschen zum Endstand.

Diesmal kam der Tusem als Verlierer vom Platz. Auf die Leistung gegen einen starken Gegner konnten wir aber stolz sein. Also ließen wir uns zur Belohnung in der dritten Halbzeit noch die ein oder andere gekühlte Languste schmecken.

Petri Heil und bis zum nächsten Mal!

Euer Tusem II

 

SC Frintrop III. - TUSEM III. 0:2 (0:1)

Unsere Dritte hat in Frintrop einen souveränen Sieg geholt. Beim Tabellenelften gelang dem -fünften ein 2:0-Erfolg, der bereits in der ersten Halbzeit eingeleitet wurde. Justin Jansen brachte unsere Drittvertretung mit seinem Tor in die Spur (36.), ehe Volodymyr Muntian im zweiten Durchgang nachlegen konnte (62.). Die Frintroper versuchten zwar alles, kamen allerdings nicht mehr zum Anschlusstreffer und so konnte der TUSEM seine Führung einigermaßen entspannt über die Zeit bringen. 

 

Düsseldorfer SC 99 - TUSEM Frauen 1:1 (0:1)

Unsere Frauen mussten sich beim Düsseldorfer SC mit einem Unentschieden begnügen. Beim Tabellenvorletzten reichte es nur zu einem 1:1, wobei es zunächst ganz gut aussah für den TUSEM. Kurz vor der Pause brachte Silvia Mrotzek, die mit insgesamt zwölf Saisontoren eine der besten Schützinnen im Team ist, die Gäste aus Essen in Führung. Dementsprechend ging es mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit, wobei das 1:0 nicht lange halten sollte. Denn nur etwas mehr als eine Minute nach Wiederanpfiff kamen die Düsseldorferinnen zum Ausgleich (47.). Beide Mannschaften versuchten zwar alles, um am Ende als Sieger vom Platz gehen zu können, doch dieses Gefühl blieb beiden verwehrt. Während der TUSEM den Klassenerhalt bereits sicher hat, haben die Düsseldorferinnen durch diesen Punkt immerhin noch Hoffnung auf den Ligaverbleib.

Schwacher Senioren-Sonntag - Kein Sieg dabei

24Das haben sich unsere Seniorenteams anders vorgestellt: An diesem Wochenende gab es keinen Sieg zu feiern, stattdessen setzte es teilweise klare Niederlagen.

Unsere Erste empfing den ambitionierten VfB Frohnhausen am Fibelweg. Die Gäste von der Raumerstraße spielen seit Jahren um den Aufstieg in die Landesliga und kamen deswegen durchaus mit Druck zum TUSEM. Genau das wollte sich unsere Erste zu Nutze machen und selber befreit aufspielen. Der Auftakt war auch gar nicht schlecht, denn immer wieder konnten die Gastgeber Akzente nach vorne setzen. Nur die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte, deswegen gelang in der ersten Halbzeit kein Treffer. Positiv war in erster Linie die disziplinierte Abwehrarbeit, die Trainer Mike Sauer im Vorfeld von seinen Jungs gefordert hatte. 
Im zweiten Durchgang wollte man genau daran anknüpfen. Allerdings war es ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, den die Frohnhauser zu nutzen wussten. Top-Torjäger Kevin Zamkiewicz stand im Strafraum des TUSEM ziemlich unbewacht und hatte nach einer Flanke von der rechten Seite genug Zeit, den Ball mit der Brust anzunehmen und dann volley ins Tor zu schießen. Der VfB führte (49.). Das machte die Aufgabe für den TUSEM natürlich nicht wirklich einfacher, doch die Vergangenheit hat gezeigt: Eine Entscheidung war damit noch nicht gefallen. Unsere Erste bemühte sich, kam aber nicht allzu häufig vor das Tor. Die wohl beste Chance vergab Tobias Emler aus kurzer Distanz, weil er nicht mehr richtig an den Ball kam. Stattdessen legten die Gäste noch einmal nach. Nach einem Abwurf von Torhüter Nils Engelberg spritzte ein Frohnhauser dazwischen und schnappte sich den Ball. Er fackelte nicht lange und schoss die Kugel aus knapp 20 Metern unter die Latte ins Tor (68.). Damit war die Vorentscheidung gefallen. Zwar agierte der TUSEM wegen einer gelb-roten Karte gegen den VfB lange in Überzahl, doch das brachte nichts.

 

Atletico Essen - TUSEM II 3:3 (2:1)

Liebe Freunde des Fußballs fetter Beute,

da führst du 2:2 und verlierst noch 3:3. Wie geht denn das? Ein Ballverlust in der Matrix? Oder verspätetes Karma für einen gegen Ramelow getauschten Böhme im Panini-Stickeralbum der WM 2002? Wir wissen es nicht genau, wir können nur in den Spekulatius beißen. Aber vielleicht bringt dieser Spielbericht ein wenig Licht ins Dunkel.

Die Formkurve des Tusem auf einem Graphen der aktuellen Spielzeit zeigt alles von Schlangenlinien über Kängurusprünge bis hin zu der auf dem Rücken liegenden Schildkröte. Nehmen wir dagegen die Ergebnisse der letzten drei Partien, konnten wir uns mit Unfug und Recht Hoffnungen auf einen Erfolg bei der Selección von Athletico machen. Der Tusem war bereit den von der Sonne zu Asche verwandelten Platz zu stürmen.

Dieses Spiel war ein Fall für Jonathan Frakes, denn schon in der 8. Minute passierte das Unfassbare. Wir hatten den Ball, Athletico das Tor. 0:1. Die Diskrepanz zwischen Spielanteilen und Anzeigetafel löste ein allgemeines „Häähh“ aus. Der Tusem brillierte nach Belieben. Nur das Zählbare musste bis zur 43sten warten. Nach Beinchenstellen an Tiede glich Schmidt vom Punkt aus, was eine Führung hätte sein können, aber nicht war, aber hätte sein sollen, aber nicht gewesen ist, aber hätte gewesen sein müssen, aber nicht gewesen wäre, wenn nicht geworden war, was nicht hätte werden würden, es sei denn, es wäre nicht gewesen, wäre das, was gewesen worden wäre, nicht gewesen. Kurzum: Während wir darüber nachdachten, erzielte der Gegner sein zweites Tor.

Pause.

In Hälfte Zwei das gleiche Bild: Wir zerbrachen uns die Köpfe an simplen Gleichungen. Ballbesitz + Spielfreude – Aussehen unserer Spieler = Torerfolg? Wir knobelten munter weiter, ehe uns urplötzlich ein Licht aufging. Zwei Geistesblitze in der 47. und 58. Minute brachten uns erst die gefühlte, dann die gelebte Führung ein. Eine Messe mit dem Prädikat gelesen möchte man meinen. Nicht heute. Das Kuriositätenkabinett hielt noch ein Hinterzimmer für uns bereit. Wenn ein rüdes Foulspiel Gelb gegeben hätte und ein taktisches Foul Gelb gegeben hätte und ein Spieler schon Gelb hat, hätte er dann nicht laut Fahrradkette drei mal Gelb? Keineswegs, wenn es nach jemandes Dünken geht, der weil, wegen Senf sein sogenanntes „Fingerspitzengefühl“ beweisen will.

Ein Déjà vu überkam erst Justins Opa („hatte ich nicht heute vor einem Jahr Geburtstag?“) und dann seine Lieblingsmannschaft. Wie in der ersten Hälfte haderte der Tusem mit dem Fußballgott, und der Gegner nutzte die Unaufmerksamkeit zum Ausgleich. Oder zur Führung? An diesem Sonntag wunderte uns gar nichts mehr. 3:3 hieß es am Ende. Das gibt immerhin fünf Punkte für Gryffindor.

Bis zum nächsten Mal!

Euer Tusem II

 

TUSEM III. - FC Alanya II 1:7 (1:4)
Der Spitzenreiter war einfach eine Nummer zu groß für unsere Dritte. Die Zweitvertretung des FC Alanya kam mit einer breiten Brust und 139 Saisontoren im Gepäck zum Fibelweg. Letztendlich war der Tabellenführer nicht zu stoppen, denn schon in der ersten Halbzeit stellte er die Weichen auf Sieg. Bereits nach 27 Minuten stand es 0:3 aus Sicht des TUSEM, ehe Matthias Schramm immerhin auf 1:3 verkürzen konnte. Doch die Antwort der Gäste dauerte nicht lang, schnell stand es 1:4. In der zweiten Halbzeit legten die Gäste nach und sorgten somit für die endgültige Entscheidung.

 

TUSEM Frauen - SV Rosellen 1:5 (0:2)

Diesmal war für unsere Frauen nicht viel drin. Der Tabellendritte war am Fibelweg zu Gast und er wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Allerdings vielleicht etwas zu deutlich, denn der TUSEM steht in der Tabelle nicht viel schlechter da. Schon in der ersten Halbzeit zeigte der SV Rosellen, dass er dieses Spiel unbedingt gewinnen möchte und legte vor. Zur Pause stand es 0:2 aus Sicht des TUSEM, was sich natürlich im Anschluss ändern sollten. Dieser Plan ging allerdings nicht auf, denn schon kurz nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste auf 0:3. Immerhin keimte durch ein Eigentor zum 1:3 noch einmal Hoffnung auf, doch diese wurde spätestens mit dem 1:4 zunichte gemacht. Am Ende legte der SV Rosellen noch einen drauf und traf zum 1:5-Endstand.

Zweite und Dritte siegen, Erste verliert

ADas vergangene Frühlingswochenende brachte nicht nur warmes Wetter, sondern auch ein paar Punkte für unsere Senioren-Teams. Nur unsere Erste musste sich geschlagen geben.

Es ging mit reichlich Rückenwind zum Auswärtsspiel bei Union Velbert. Zuletzt hatte die Mannschaft von Trainer Mike Sauer vier Siege in Serie eingefahren und daran wollte man beim punktgleichen Tabellenvierten natürlich anknüpfen. Bei sommerlichen Temperaturen war klar, dass die Partie nicht einfach werden würde. Aber die ersten Minuten gehörten klar den Gästen aus Essen. Nach feinem Steilpass von Zaka Elouriachi war es Burak Pakdemirli, der frei vor dem Velberter Torhüter auftauchte, allerdings nicht genug Druck hinter den Ball bekam und somit die dicke Chance zur Führung vergab. In der Folge boten sich beide Mannschaften einen Abnutzungskampf und gingen körperlich zur Sache. Viele Torchancen gab es für die rund 70 Zuschauer nicht zu sehen, stattdessen musste der TUSEM eine Schrecksekunde verkraften. Basar Baylar blieb nach einem Rempler mit seinem Gegenspieler am Boden liegen und musste ausgewechselt werden: Schlüsselbeinbruch. An dieser Stelle wünschen wir Basar alles Gute und schnelle Genesung! Ein bitterer Ausfall für unsere Erste, die bis zum Saisonende auf Basar verzichten muss. 
Zur Pause stand es 0:0 und für den zweiten Durchgang nahm sich der TUSEM vor, bloß kein Gegentor zu bekommen und nach vorne hin immer wieder die Chancen zu suchen. Die Möglichkeiten waren auch da, blieben allerdings ungenutzt. Sei es Knipser Max Golz oder Marvin Weeske, der gleich zweimal an den gegnerischen Beinen scheiterte. Rund eine Viertelstunde nach Wiederbeginn dann die Entscheidung: Der Velberter Jonas Doil wird auf der rechten Seite nicht angegriffen und hat Zeit zum Flanken. Allerdings wird der Ball in der Luft immer länger und aus einer Flanke wird ein Torschuss. Wie es das Glück so will, landet dieser Versuch genau im Winkel des TUSEM-Tores. 1:0 für Velbert. 
Die Gäste versuchten in der Schlussphase zwar noch einmal alles, doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Von Minute zu Minute machte sich das Wetter bemerkbar und die Kraft ließ nach. So hatte der TUSEM am Ende nicht mehr viel entgegenzusetzen und musste die Niederlage einstecken.

 

TUSEM II. - Ballfreunde Bergeborbeck 2:0 (0:0), Bericht: TUSEM II

Liebe Freunde sportgewordener Lebensbejahung, wenn wir Fußball spielen und reden, neigen wir dazu, uns zu vergessen. Wir werden animalisch – Gras fressen (Igitt!), oder martialisch – Blut am Pfosten (Pfui Deifel!). Unsere Ausdrucksweise auf und neben dem Platz verdanken wir der Natur des Wettbewerbs. Der Wille zum Kampf trägt das Kostüm der Tugend im Spiel um Sieg und Niederlage. Aber zwängen wir uns doch zur Abwechslung einmal aus diesem sprachlichen Korsett und reiben Balsam warmer Worte auf die blutgegrätschte Haut.
Das Wetter war zum Libellen streicheln. Vom himmlischen Thermostat auf den Sollwert temperiert. Gastierende Freunde im quietsch-orangen Dress schlugen uns vor, wo sie doch schon mal auf ihrem Familienausflug hier wären, eine Runde Ball zu spielen. Ein erquickender Gedanke dachten wir und gaben ihm unseren Segen. Verabredete sich der Tusem in den jüngsten Wochen zum Spielen, regte sich ein Funkeln in aller Augenzeuge Augensterne. „Habt Spaß“, gaben uns unsere Adoptiv-Trainer auf den Weg und klopften uns auf die Schultern.
Heute ging es nicht um höher, schneller, weiter. Der Ball rollte und das machte uns glücklich. Auf alles infrage kommende gab es nur richtige Antworten: Nimm du ihn, sagte der eine – ich hab ihn sicher, sagte derselbe. Wir waren so in Einklang mit uns, dass Aufdrehen und Klatschenlassen in eine einzelne Bewegung verschmolz. Weiße, rote, orangene Trikotfarben vermischten sich in einen Strom gewesenen Eifers, der von einer Torauslinie zur anderen schwappte. Überflüssig erschien der Mann zwischen den Brandungen. Das Trillern seiner Pfeife vom Signal zum Geräusch geschliffen, die Kolorierung seiner Pappkarten vom Symbol zur Farbe geglättet. Und doch inmitten der Harmonie erlangten seine Werkzeuge ihre Bedeutung zurück. Ein orangener Besucher entpuppte sich als des Redens selig. Er füllte seine Plaudertaschen mit Silber statt Gold, bis sie zu schwer wogen um weiterzuspielen.
Halbzeit.
In der Trinkpause steckte der Tusem die Köpfe zusammen. Wir kamen zu dem Schluss: Bei all dem Spaß, den wir haben, fällt es sicher niemandem auf, wenn wir heimlich versuchen zu gewinnen. „Aber egal wie viele Chancen wir haben, wir dürfen höchstens zwei Tore schießen“, sagte Trainer Schiene, „sonst fällt es auf!“ Gesagt, getan. Der Tusem erzielte mucksmäuschenstill und mit ganz viel Zehenspitzengefühl zwei Tore. Den Rest des Spiels vergaben wir die Möglichkeiten mit solcher Überzeugung, dass weder auf noch neben dem Feld jemand auf die Idee kommen konnte, wir würden uns über drei Punkte freuen.
Der Schiedsrichter pfiff nach anderthalb Stunden Just for Fun ab. Am Ende jedes Blickes strahlende Gesichter. Es gab Geschenke und sogar die höchste aller Ehrungen – von Nachwuchskünstlern gefertigte Medaillen (Foto: zwei glückliche Preisträger). Unter der Hand gewann der Tusem nun seine letzten drei Spiele. Auch wenn heute alle Sieger waren, nächste Woche machen wir uns wieder für euch dreckig.
Bis zum nächsten Mal!
Euer Tusem II

 

FC Stoppenberg III - TUSEM III 4:5 (2:4)

Im Spiel unserer Dritten beim FC Stoppenberg ging es torreich zu. Schon der erste Durchgang war sehr turbulent. Nachdem die Stoppenberger nach nur sechs Minuten in Führung gegangen waren, drehte der TUSEM die Partie binnen zwei Minuten dank eines Doppelpacks von Matthias Schramm. Die erneute Antwort der Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten, denn plötzlich stand es 2:2. Aber Schramm wehrte sich dagegen und legte nach: Wieder lag der TUSEM vorn und dank des Treffers von Volodymyr Muntian kurz vor der Pause wuchs der Vorsprung sogar auf zwei Tore an. 
Nach dem Seitenwechsel kam Stoppenberg schnell zum Anschlusstreffer, ehe sogar der erneute Ausgleich gelang. Dementsprechend spannend wurde es in der Schlussphase, in der der TUSEM das glückliche Ende fand. Jens Hartmann sorgte in der 85. Minute für den Siegtreffer des TUSEM!

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